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Wofür stehen wir letztlich?

Fundraising hat viel mit Öffentlichkeitsarbeit und strategischer Kommunikation zu tun. Man will für das eigene Projekt Aufmerksamkeit wecken und muss griffig erklären, wofür die Einrichtung steht.
Deswegen geht es im Fundraising oft um die so genannte „Mission“, zu Deutsch um ein Kurzleitbild. Hier gilt es in fünf Sätzen zu erklären, warum die kirchliche Einrichtung wichtig für den Ort oder die Region ist – egal ob Pfarrei, Schule, Kindertagesstätte oder Fachstelle für Jugendarbeit.   Was auf den ersten Blick recht einfach scheint, erfordert in der Praxis Gehirnschmalz. Schließlich soll die „Mission“  stimmig sein. Ist die „Mission“ formuliert, soll sie auf der Website, im Pfarrbrief, im Schaukasten und im Eingangsbereich der Einrichtung platziert werden. So sehen viele Menschen, warum die Einrichtung wichtig ist. Eine „Mission“ zu formulieren nützt der ganzen Organisation, nicht nur dem Fundraisingteam.   Die Aufgabe zwingt dazu, sich einmal Gedanken zu machen, für was man letztlich steht und lebt. Das kommt im Alltag oft zu kurz. Hier ein Auszug der „Mission“ der Katholischen Öffentlichen Bücherei Obernau: „Unsere Besucher und Besucherinnen sollen sich bei uns wohlfühlen und sich mit der Bücherei identifizieren. Wir sehen uns als öffentlichen Ort und Treffpunkt und sind eine Quelle der Inspiration, der Entdeckung, der Bildung und der sinnvollen Freizeitgestaltung in allen Lebensphasen für unterschiedlichste Zielgruppen“.   Ein Slogan verdichtet die „Mission“ noch einmal zu einer einzigen Schlagzeile. Oft können Slogans sowohl für eine konkrete Fundraisingaktion als auch für das ganze Projekt verwendet werden. Der Slogan „Ein Platz für dich“ war in Trennfurt erst einmal für die Aktion „Stuhlpaten“ gedacht, passt aber bis heute gut für das ganze neu gebaute Pfarrheim. Ein schön gestaltetes Logo bietet darüber hinaus dem Slogan eine grafische Heimat.   Zwei Elemente der Öffentlichkeitsarbeit sind mit den Händen zu greifen: die große Spendenbox und das Spendenbarometer. Schön ist, wenn eine Spendenbox dem Projekt stilvoll nachgebaut ist, wie es auf dem Grafenrheinfelder Bild zu sehen ist. Gut eingesetzt, beispielsweise bei einem Fest, bringt die Box auch Geld. Aber ihr eigentlicher Zweck ist es, in optisch auffälliger Form daran zu erinnern, dass die Einrichtung Unterstützerinnen und Unterstützer braucht.   Das Spendenbarometer verbindet Transparenz mit Öffentlichkeitsarbeit. Für das Barometer eignen sich durchsichtige Säulen, die mit Sand oder Kügelchen befüllt werden. Der Füllstand zeigt den aktuellen Spendenstand an. Das obere Ende markiert das Spendenziel. Und keine Bange: das Barometer kann man auch schon aufstellen, wenn erst ein Viertel der Spenden eingegangen ist. So weiß jeder: wir haben begonnen aber wir haben noch ein Stück Weg vor uns.   Martin Schwab   Fundraising bedeutet, geplant und geduldig Ressourcen einzuwerben. Meist geht es dabei um Geld. Für den englischen Namen gibt es keine passende deutsche Übersetzung. Deshalb hat er sich auch im deutschen Sprachraum durchgesetzt. In einer zehnteiligen Serie stellt das Sonntagsblatt in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle „Fundraising” die Aspekte und Instrumente des Einwerbens von Spendengeldern vor.   Ansprechpartner istDr. Martin Schwab, Haafstraße 18, 97082 Würzburg; Telefon 0931/386-11860; E-Mail „martin. schwab@bistum-wuerzburg.de”.

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