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Himmel

Die Sternsinger waren wieder unterwegs!

Unsere Bildergalerie zeigt einige der Gruppen, die im Bistum als Drei Könige durch die Orte gezogen sind und den Segen in die Häuser gebracht haben.

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    Gedanken zum Evangelium – Dritter Sonntag im Jahreskreis

    Von Gottes Strahl angesteckt

    „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben.“ Mit diesen Worten stellt Jesus sich selbst den Menschen aller Zeiten vor – also auch uns hier und heute! Und er spürt, dass die Frohe Botschaft Gottes, die Botschaft des Lebens und der Freude, die Botschaft von Licht und Geborgenheit immer wei­tergesagt werden muss – hinein bis in alle dunklen Ecken des Menschseins und der Erde.

    Evangelium

    Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naf­tali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschen­fischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Syna­gogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.    

    Matthäus 4,12–23

    „Das Volk, das im Dunkeln lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.“

    Was für eine tolle Verheißung des Propheten Jesaja! Als Jesus vor rund 2000 Jahren geboren wurde, sehnten sich die Menschen nach Licht. So viel Dunkelheit herrschte zwischen den Menschen und Völkern; Streit und Neid; Missverstehen und Missgunst; Gewalt und Krieg; Gefangenschaft und Unterwerfung ...

    Ja, die Menschen sehnten sich nach Licht, nach Geborgenheit, nach Liebe und Gemeinschaft. Die Lichtzeichen durch die Geburt dieses Kindes von Betlehem waren zu schwach. Nur wenige erkannten diese Lichtzeichen: Hirten, Könige. Menschen, die durch Lichtzeichen Gottes zur Krippe, zum Kind geführt wurden. Und so warteten die Menschen weiterhin auf das Licht, das erleuchtet, das ansteckt, das die Dunkelheit verbannt, das in die dunkelsten Ecken der Welt hineinleuchtet.

    „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben.“

    Mit diesen Worten stellt Jesus sich selbst den Menschen aller Zeiten vor – also auch uns hier und heute! Und er spürt, dass die Frohe Botschaft Gottes, die Botschaft des Lebens und der Freude, die Botschaft von Licht und Geborgenheit immer wei­tergesagt werden muss – hinein bis in alle dunklen Ecken des Menschseins und der Erde.

    Und er ruft Menschen wie dich und mich. Menschen, denen er diese Botschaft anvertrauen will. Menschen, die Seine Frohe Botschaft weitertragen, weiterleben – überall, wo Menschen bereit sind, diese Botschaft des Lichtes anzunehmen, aufzunehmen in ihr Herz. Um diese Botschaft dann selbst weiterzutragen, damit die Halle der Welt erfüllt werde mit diesem Licht des Lebens.

    Die Taufe, das Sakrament des Wassers, begleitet uns in die Welt Gottes: Er hilft uns, die dunkle Angst vor der Umkehr zu verlieren. Er ermutigt uns, an die Kraft der Veränderung zu glauben. Dann wird aus dem Fischer – ein Menschenfischer. Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder, die vom Strahl des Gotteslichtes angesteckt sind, wollen die Dunkelheit des Menschseins und der Welt ein wenig erhellen durch dieses Licht Gottes.

    Haben wir den Mut? Kommt, lasst uns das göttliche Lichtzeichen in unserem Herz erspüren. Brechen wir auf, dem Ruf Jesu folgend, der uns einlädt: „Komm, folge mir nach!“ Dazu wünsche ich uns Mut und Kraft.

    Rudolf Haas (rudolf.haas@bistum-wuerzburg.de) ist Ständiger Diakon im Pastoralen Raum Würzburg Nord-West.