Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Geschenkidee

Jede Woche eine Freude bereiten

Jede Woche eine Freude bereiten

Zum Geschenkabo:
Juliusspital in Bad Königshofen grundlegend saniert

Senioren im Herzen der Stadt

Juliusspital in Bad Königshofen grundlegend saniert
BAD KÖNIGSHOFEN. Ganz bewusst habe man das Juliusspital in der Stadtmitte belassen, um den älteren Menschen ihre Selbstständigkeit zu belassen, Bürgern andererseits die Möglichkeit zu geben, „mal auf einen Sprung ins Spital zu den Angehörigen zu gehen“. Das betonten Bürgermeister Clemens Behr wie auch Landrat Dr. Fritz Steigerwald bei der offiziellen Übergabe des Hauses nach der grundlegenden Sanierung und Modernisierung. Zuvor hatten Pfarrer Linus Eizenhöfer und sein evangelischer Amtsbruder Werner Küfner – unter Assistenz von Diakon Konrad Hutzler (Trappstadt) – das Haus gesegnet.
 
Auf die wichtigen Säulen der Kirche, die gerade hier deutlich würden, ging Pfarrer Eizenhöfer ein. Bewusst habe Fürstbischof Julius Echter das Spital neben Kirche, Schule und Pfarrhaus gesetzt. Die Kirche, Ort des Gebetes, die Schule, zuständig für Ausbildung, und das Spital als Hilfe für Kranke, Arme, Schwache und Alte.
 
Große Freude
Er verwies in diesem Zusammenhang auf das 15-Uhr-Läuten in Bad Königshofen. Als er vor 16 Jahren hierher kam erfuhr er, dass das eigentlich für die Spitäler bestimmt sei, die dann Kaffee trinken. Herausgefunden hat Eizenhöfer aber auch, dass zu früheren Zeiten die Spitäler zunächst in die Kirche gingen und für die Pfründner beteten und dann erst zur Kaffeetafel. Heute nun könne man mit großer Freude die Fertigstellung der Modernisierung feiern und freue sich darüber.
Altwerden sei für viele Heimbewohner eine Last, sagte der evangelische Pfarrer Werner Küfner. Er bat in diesem Zusammenhang den Blick auf Jesus Christus zu richten, der Zuflucht für Alte und Schwache sei. Er, so Küfner, habe sie alle auch so alt werden lassen, habe ihnen im Leben viel geschenkt. Nun gelte es die Last des Alters anzunehmen und auf Gott zu vertrauen. Das Juliusspital solle Heimat sein. Ganz wichtig sei es zu wissen, dass Gott seine Liebe wie einen schützenden Mantel um die Menschen auch in diesem Haus breitet.
 
„Hotelcharakter“
Bürgermeister Clemens Behr meinte, dass es wichtig sei, für ältere Menschen etwas zu tun. Das komme einem eines Tages auch selbst zugute. Das Juliusspital präsentiere sich als anspruchsvolles Ensemble – „fast mit Hotelcharakter“.
Landrat Steigerwald erinnerte an den Stellenwert der Altenfürsorge und an das Erbe des Juliusspitals, das verpflichte. Es sei gut gewesen, das Haus in der Stadtmitte zu belassen. Die älteren Menschen seien schließlich nicht abgeschoben, sondern gehören auf diese Weise mit dazu.
 
„Tolle Zusammenarbeit“
Verwalter Manfred Bühner verwies auf das Sprichwort „Mörtel und Stein bauen ein Haus, Geist und Seele schmücken es aus.“ So sei es auch im Bad Königshofener Juliusspital. Hier handle man im Sinne der Heimbewohner. Die Zusammenarbeit mit den Behörden in den vergangenen Jahren bezeichnete Bühner als eine „tolle Sache“. Das Juliusspital sei nun gut gewappnet für die Zukunft – „zum Wohl der alten Leute“.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung