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Himmel

Die Sternsinger waren wieder unterwegs!

Unsere Bildergalerie zeigt einige der Gruppen, die im Bistum als Drei Könige durch die Orte gezogen sind und den Segen in die Häuser gebracht haben.

    Unsere Bildergalerie zeigt einige der Gruppen, die im Bistum als Drei Könige...

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    Kommentar von Wolfgang Bullin

    Mehr Gelassenheit

    Vielen Christen macht der Bedeutungsverlust der Kirche in Gesellschaft und öffentlichem Leben zu schaffen. Noch viel schmerzlicher ist es, diesen Bedeutungsverlust in der eigenen Familie zu erleben, mitansehen zu müssen, dass sich die eigenen Kinder oder Enkel von der kirchlichen Praxis entfremdet haben oder sogar aus der Kirche ausgetreten sind. Das kam auch bei einer Online-Veranstaltung der Familienseelsorge zum Ausdruck (siehe „Meine Kinder wollen von Kirche nichts wissen ...“).

    Versuche, die jungen Leute doch noch zu „bekehren“, scheitern in der Regel, belasten das Verhältnis der Generationen, gefährden den Familienfrieden. Folgen sind oft Schuldgefühle und der quälende Gedanke, etwas falsch gemacht, ja versagt zu haben.

    Was in den meisten Fällen aber keineswegs zutrifft. Eltern und Großeltern haben sich bemüht, den Glauben zu vermitteln und vorzuleben, dennoch haben sich die „Jungen“ kirchlich-religiös anders entwickelt, als „die Alten“ sich das vorgestellt oder gewünscht hatten. Diese Vorstellungen oder Wünsche jedoch scheinen ein nicht unbedeutender Aspekt zu sein: Die Versuchung, dem Nachwuchs nicht nur als gut und hilfreich erkannte Werte und Maßstäbe mitzugeben, sondern auch ein Lebensmodell aufzuprägen, ist groß. Aber jeder Mensch ist ein Original und Gottes Abbild, nicht das eines anderen Menschen.

    So kann es eigentlich nur Aufgabe von Eltern oder Großeltern sein, die Grundlagen und Fähigkeiten zu vermitteln, die es jungen Menschen ermögli­chen, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Sie bereiten sozusagen den Boden, streuen den Samen aus und sorgen für möglichst gute Wachstumsbedingungen. Das Wie und Wohin des Wachsens dürfen sie getrost dem Schöpfer allen Lebens überlassen; es fällt nicht in ihre Verantwortung. Ringt man sich zu dieser Haltung durch, hat man vielleicht auch eher den Blick dafür, wie viel von der Saat letztlich doch aufgegangen ist, wenn auch nicht in der erwarteten Form. Was Gott mit einem Menschen vorhat, wissen wir ohnehin nicht. Vor denen, die es genau zu wissen vorgeben, sei gewarnt.

    Wolfgang Bullin