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Im Erdgeschoss eröffnen wieder die Geschäfte

Leben im Kilianshaus

Im Erdgeschoss eröffnen wieder die Geschäfte
WÜRZBURG. Das Werk geht seiner Vollendung entgegen: Das Kilianshaus, Baustelle seit bald eineinhalb Jahren, wird ab Anfang Dezember wieder besiedelt. Erst ziehen vier Geschäfte ins Erdgeschoss ein – die Buchhandlung am Dom, die Firma Volk mit Kunstdrucken, Karten, Devotionalien und ähnlichem, das Café am Dom und Juwelier Tremel. Dazu kommt eine Anlaufstelle der Diözese; hier kann sich das Publikum über die katholischen Einrichtungen in der Stadt informieren. Alles ist ebenerdig und behindertengerecht, so Otmar Finger, der Geschäftsführer des Bauträgers St. Bruno-Werk.
Am 6. März dann öffnet im ersten und zweiten Stock des Kilianshauses das mit Hochspannung erwartete Diözesanmuseum seine Pforten. Außerdem sollen 60 Büros der Diözese, vor allem die Büros des Seelsorgeamtes, bis zur Jahresmitte ins dritte und vierte Geschoss ziehen. Im fünften Stock gibt’s noch zwei Wohnungen, mit Terrassen und einem fantastischen Blick auf Käppele und Festung. Jürgen Schädel, Dombaumeister bis zu seiner Verabschiedung vor rund einem Jahr, hat die Arbeit begonnen. Er bringt sie als Ruheständler zu Ende. Im alten Kilianshaus, nach dem Krieg als Sparkasse mit großen Schalterräumen gebaut, habe die Verkehrsfläche rund 40 Prozent der Gesamtfläche des Hauses eingenommen, sagt er. Im neuen Haus ist die Nutzfläche jetzt viel größer. Insgesamt messen Erdgeschoss und das Museum jeweils über 1000 Quadratmeter.
Über dem Museum öffnet sich der Bau; ein rund 400 Quadratmeter großer, quadratischer Innenhof versorgt die darüber liegenden Stockwerk mit Licht und Luft. Auch im Erdgeschoss wird alles heller und großzügiger werden, verspricht Schädel, „das ist mit vorher überhaupt nicht mehr zu vergleichen“. Drei Meter breit war der unansehnliche, „Touristen-Gully“ geschimpfte Durchgang vom Kilians- auf den Domvorplatz. Sechs Meter breit ist der neue Durchgang. An dieser Ecke, in wechselnden Häusern, ist die Firma Volk schon seit über 100 Jahren zu Hause. Ihr Geschäft bekommt wesentlich mehr Platz. 19 Quadratmeter Fläche hatte der Laden, viermal so groß wird er jetzt. Im Januar ziehen die Firma endgültig mit ihrem ganzen Sortiment ins Kilianshaus ein. Bis dahin verkaufen sie in der neuen alten Heimat im Kilianshaus während der Adventszeit Karten, Kalender und Krippen.
Ihre Verkaufsfläche nahezu verdoppelt – von ehemals 160 auf 340 Quadratmeter – hat die Buchhandlung am Dom. Inhaber Joachim Kern, der im Februar 2001 seine alten Geschäftsräume an gleicher Stelle hatte verlassen müssen, freut sich auf die Eröffnung. Ab der zweiten Dezemberwoche bietet er sein gewohnt breitgefächertes Sortiment an: von der großen Auswahl an christlicher Literatur, über Krippen und christliche Kunst bis hin zu Postkarten mit religiöser Thematik.

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