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Kommentar von Wolfgang Bullin

Es braucht verschiedene Wege

Das Engagement in den Medien, nicht nur in den digitalen, ist ein unverzichtbarer Weg, um mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben – nicht nur während einer Pandemie.

Es ist schon erstaunlich, welches kreative Potenzial die Corona-Pandemie in der katholischen Kirche geweckt hat. Waren manche digitalen Gehversuche zur Osterzeit vor einem Jahr noch eher unbeholfen, ist man heute allenthalben ziemlich sattelfest und professionell zugange. Nicht nur auf Ebene der Diözesen sind Gottesdienstübertragungen auf den verschiedenen zur Verfügung stehenden Wegen inzwischen Standard, auch Gemeinden haben entsprechende Angebote zur digitalen Mitfeier der Liturgie entwickelt.

Insbesondere, was das eingangs erwähnte kreative Potenzial betrifft, haben gemeindliche Initiativen immer wieder die Nase vorn beim Praktizieren neuer, zeitgemäßer Formen des Gottesdienstes, des Austauschs oder der Begegnung. Mag anfangs die Eins-zu-Eins-Übertragung eines Gottesdienstes noch genügt haben, ist inzwischen deutlich geworden, dass für eine wirkliche Mitfeier zuhause mehr erforderlich ist als die Übertragung von Bild und Ton. Auch der heimische „Gottesdienstbesucher” will angesprochen und mitgenommen werden. Das erfordert mehr als nur technischen Aufwand.

Nicht nur in dieser Hinsicht hat die Kirche in diesem Corona-Jahr viel gelernt. So ist wohl auch manch einem klar geworden, dass kirchliches Engagement im Bereich der digitalen Medien mehr ist als die Spielerei einiger Freaks; ist klar geworden, dass Engagement in den Medien, nicht nur in den digitalen, ein unverzichtbarer Weg ist, um mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben – nicht nur während einer Pandemie.

Es ist aber auch deutlich geworden, dass es nicht der alleinige Zukunftsweg ist, dass es vielmehr unterschiedlicher, aber aufeinander abgestimmter Instrumente bedarf. Allerdings – und auch das hat ein Jahr Pandemie-bedingter Einschränkungen gezeigt – Herzstück der Glaubensweitergabe ist und bleibt die direkte Begegnung, nach der sich derzeit so viele sehnen. Also teilen wir das, was uns trägt, mit unseren Mitmenschen, wo auch immer und auf welchen Wegen auch immer es möglich ist.     

Wolfgang Bullin

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