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900 Jahre Kloster Triefenstein ökumenisch gefeiert

„Brauchen uns gegenseitig“

900 Jahre Kloster Triefenstein ökumenisch gefeiert
TRIEFENSTEIN. Ein ökumenischer Festgottesdienst bildete den Höhepunkt und Abschluss der Feierlichkeiten zum 900-jährigen Jubiläum des Klosters Triefenstein (wir berichteten). Die reich ausgestattete Barockkirche St. Peter und Paul des 1102 als Augustiner-Chorherrenstift gegründeten Klosters, in dem heute die evangelische Kommunität der Christusträger-Bruderschaft zu Hause ist, konnte die Gläubigen beider Konfessionen kaum fassen. Deswegen wurde der Gottesdienst auch in einen Nebenraum übertragen.
 
„Seit 900 Jahren kommen an diesem Ort Menschen zusammen, um sich von der frohen Botschaft ermutigen zu lassen“, blätterte der evangelische Dekan Michael Martin aus Aschaffenburg zunächst in der Historie des Klosters und zeigte dessen Entwicklung von den Augustiner-Chorherren bis zur Christusträger-Bruderschaft auf. Den gemeinsamen Weg beider Konfessionen zur Ökumene verglich der Dekan mit einer Bergbesteigung. „Wir Christen brauchen uns gegenseitig, um nicht abzustürzen“, merkte Martin symbolhaft zum Sinn der Ökumene an.
Bischof Paul-Werner erinnerte in seiner Predigt an die klösterlichen Anfänge durch den Augustiner-Orden, der 700 Jahre lang in Triefenstein gewirkt habe, und sah im Wirken der Christusträger-Bruderschaft als heutige Klosterbewohner und deren freiwilligen Verzicht auf Ehe und weltliche Güter „den Weg der radikalen Nachfolge Christi“.
Der ökumenische Geist des von der klösterlichen „ctx-Band“ musikalisch umrahmten Gottesdienstes wurde einmal mehr spürbar, als zwei Dominikanerinnen des Klosters Neustadt und Brüder der Christusträger gemeinsame Dankgebete und Fürbitten sprachen und die Gläubigen beider Konfessionen das „ökumenische Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel“ sprachen sowie das „Haus voll Glorie“.

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