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Sonntagsblatt: Barbara Hippeli |
| Im Tanzworkshop wurden Tänze nach südafrikanischer Musik einstudiert.
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Zum richtigen Verhalten im Flugzeug bekamen sie von „Stewardess“ Regina Bühner die erforderlichen Anweisungen. Mit dem Lied „Hey Rucky Reiselustig“ sowie mit Bildern und Texten zu Südafrika wurden sie nach der Landung in das Tagesprogramm eingestimmt RollenspieleAm Vormittag standen dann vier Arbeitsgruppen zur Wahl: Unter dem Motto „Prima Klima?“ beschäftigten sich die Kinder in praktischen Beispielen mit dem Klimawandel und der Erderwärmung. Denn laut Forschungsprognosen soll es in Südafrika in Zukunft heißer und trockener werden. In der Arbeitsgruppe wurde mit Kresse und einem Fön ein Wüstensturm simuliert. Die Kinder erfuhren, dass in Südafrika Olivenbäume gepflanzt werden, weil die das trockene und heiße Klima besser vertragen, den Wind abhalten und ihre Früchte den Menschen zu einem Einkommen verhelfen. Bei einem anderen Versuch wurde mit Schüssel, Wasser, Steinen, Eiswürfeln und einer Lampe dargestellt, welche Folgen es hat, wenn Eisberge und Gletscher zum Schmelzen gebracht werden. In der zweiten Gruppe ging es um Landeskundliches zu Südafrika und wichtige Persönlichkeiten, wie Nelson Mandela, wurden näher vorgestellt. In der dritten Gruppe wurde der Misereor-Comic „Jagd auf den Olivenbaum“ gelesen und in verteilten Rollen gespielt. In der vierten Gruppe beschäftigte man sich damit, wie die Menschen in Südafrika leben. In einem kurzen Anspiel wurde beispielsweise dargestellt, wie beschwerlich es ist, ein Essen auf einer kleinen Feuerstelle zuzubereiten. Reiseleitfaden an BordNach dem gemeinsamen Mittagessen ging es am Nachmittag mit vier Workshops weiter: Typische Spiele aus Südafrika wurden ausprobiert, wie das Flamingo-, das Camäleon- oder ein Murmel-Spiel; Mädchen bastelten afrikanische Armbänder mit bunten Perlen; die Jungs hatten bei der Herstellung von Vujuzula-Tröten, die auch bei Fußballspielen für die entsprechende Geräuschkulisse sorgen, ihren Spaß. Eine andere Gruppe studierte Tänze nach afrikanischen Klängen ein. Das Koch-Team unternahm einen kulinarischen Ausflug bei der Zubereitung von „Djindja“, einem Ananas-Ingwer-Getränk aus dem Senegal sowie „Heerlike poeding“, einem Karamell-Vanille-Pudding. Leitfaden durch den Tag war das Misereor-Comic-Heft, das unter dem Titel „Jagd auf den Olivenbaum“ zur Kinderfastenaktion 2010 ebenso wie eine CD und weitere Arbeitsmaterialien herausgegeben wurde. In dem Comic wird vom Misereor-Projekt „Goedgedacht“ (übersetzt: „Gut gedacht“) erzählt, das Kinder aus armen Familien unterstützt. Sie bekommen etwas zu essen, Hilfe bei der Schule und werden beim Sport, Spiel und Lernen betreut. Um Geld für das Kinderprojekt zu bekommen, werden Olivenbäume gepflanzt. Die Oliven werden zu Olivenöl verarbeitet und verkauft. Der Erlös wird für die Initiative verwendet. Bei der Abschlussandacht wurde der ganze Tag noch einmal mit Gebeten, Liedern und Tänzen zusammengefasst und die Ergebnisse vor der Gruppe und den Eltern präsentiert. Für die Gestaltung eines Kinderbibeltags bietet Miserior leicht verständliche, kindgerechte Unterlagen an. Informationen im Internet unter „www.kinderfastenaktion.de“.
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