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Würzburger katholisches Sonntagsblatt  > Nachrichten
CO2-Fastenaktion der katholischen Jugendverbände
„Licht aus!“ am 25. März
WÜRZBURG. „Licht aus!“ heißt es zur Fastenzeit in der Diözese. Katholische Jugendverbände und die kirchliche Jugendarbeit (kja) rufen bis Ostersonntag zum CO2-Fasten auf. Als Höhepunkt der Aktion gilt der 25. März. Dann werden am Würzburger Käppele und an zahlreichen weiteren Kirchen im Bistum für eine Nacht die Strahler abgeschaltet bleiben.
Bei möglichst vielen Kirchen sollen die Strahler am 25. März über Nacht ausgeschaltet bleiben.
„Fasten ist eine Chance, die eingefahrenen Lebenswege neu zu überdenken“, sagte Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher bei der Vorstellung der Aktion im Kilianeum – Haus der Jugend in Würzburg. Das CO2-Fasten habe den Erhalt der Schöpfung zum Ziel. Deshalb soll am 25. März im ganzen Bistum Strom gespart werden. Um 19 Uhr gehen am Käppele in Würzburg die Lichter aus. Jugendliche werden die Klosterkirche mit Fackeln in natürliches Licht tauchen und danach in St. Burkard einen Gottesdienst im Kerzenschein feiern. Möglichst viele Pfarreien im Bistum sollen diesem Beispiel folgen, betonte Eschenbacher. „Wir setzen damit ein Zeichen der Hoffnung in der Verantwortung für Schöpfung und Umwelt.“
 
Die mediale Plattform der Aktion ist die Internetseite „www.co2fasten.de“. Ein CO2-Rechner lädt die Besucher zur Reflexion über den eigenen CO2-Ausstoß ein. Das Programm berechnet den individuellen Kohlendioxid-Verbrauch in den
Bereichen Mobilität, Wohnen, Urlaub und Konsum/Ernährung. Der durchschnittliche jährliche CO2-Ausstoß pro Person liege in Deutschland bei elf Tonnen, erläuterte Joachim Schneider aus der Umweltstation der KjG in Schonungen. Benutzern des CO2-Rechners, die auf ein deutlich höheres Ergebnis kommen, empfehlen die Initiatoren zur „Wiedergutmachung“ eine Spende für das Projekt „Solarstrom für Mbinga“. Mit dem Geld sollen in der tansanischen Partnerdiözese des Bistums alte Dieselmotoren durch umweltschonende Solaranlagen ersetzt werden.
 

Mit Twitter, Facebook und MeinVZ verknüpft

Erstmalig ist die Projekt-Homepage in diesem Jahr mit den sozialen Internet-Netzwerken Twitter, Facebook und MeinVZ verknüpft. So könne die Seite gerade für Jugendliche zum Ausgangspunkt weiterer, spontaner Aktionen (Flashmobs) für den Klimaschutz werden, sagte Alexander Kolbow, Umweltmanagementbeauftragter des Kiliane­ums – Haus der Jugend. In der Fastenzeit werden auf der Homepage auch täglich neue kurze Texte zu Themen wie Energie, Wasser oder Natur veröffentlicht, die weitere Impulse für den Umweltschutz geben sollen.
 
Spenden für das Solarprojekt in Mbinga/Tansania an: Bischöfliche Finanzkammer, Kontonummer 
3 000 001, Liga-Bank Würzburg, Bankleitzahl 750 903 00, Spendenvermerk: „Mbinga/Solaranlage“.
Veröffentlicht: 23.02.2010 Alexander Kolbow
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